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Drage, lw:  Ein Jäger entdeckte das havarierte Sportboot in einem kleinen Seitenarm der Elbe im Drager Elbevorland und alarmierte die die Polizei. Da auch geringe Mengen Betriebsstoffe austraten orderte diese zusätzlich die Drager Feuerwehr an die Einsatzstelle. An Bord und in der näheren Umgebung konnten keine Personen ausgemacht werden, woraufhin durch die Beamten zunächst Kollegen der Wasserschutzpolizei zur genaueren Begutachtung hinzugezogen wurden.

Die Mengen der Betriebsstoffe waren zu gering als das diese von der Feuerwehr aufgenommen werden mussten. Für die ersten Ermittlungen leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle großflächig aus.

Zu einem zweiten Einsatz rückte die Feuerwehr dann in den frühen Morgenstunden aus. Nachdem das Boot die Nacht über durch die Polizei observiert wurde, da vermutet wurde das die Täter ein zweites Mal zum Boot zurückkehren würden um restliche Anbauteile zu bergen, wurde am Morgen mit Höchststand der Flut versucht das Boot zu bergen. Versuche, das Boot mittel Pumpen zu lenzen und damit wieder schwimmfähig zu machen schlugen allerdings fehl. Deshalb entschied man sich, seitens der Wasserschutzpolizei, dass Boot an Land zu verbringen um es zunächst einmal sicherzustellen. Hierzu setzte die Feuerwehr Drage einen Radlader ein, der das Wasserfahrzeug aus dem Wasser und auf eine nahegelegene Freifläche zum späteren Abtransport zog. Die weiteren Ermittlungen, sowie die Eignerfeststellung werden nun durch die Wasserschutzpolizei durchgeführt.