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Stove, lw:  Wohl eine der stärksten Einsatzabteilung der Feuerwehren in der Elbmarsch verbirgt sich hinter der Feuerwehr Schwinde/Stove. Zumindest wenn man die Mitgliederzahlen der Wehr hört. 53 aktive Mitglieder zählt die Einsatzabteilung, erläuterte Florian Wedemann auf seiner ersten Jahreshauptversammlung als Ortsbrandmeister. Für Wedemann eine Premiere. Er übernahm erst im letzten Jahr die Wehr. Das sei ihm jedoch nicht schwer gefallen, so Wedemann. Haben er und sein Stellvertreter Christoph Meinke doch eine vorbildliche und gut funktionierende Wehr aus den Händen ihrer Amtsvorgänger übernommen. Da drauf und auf eine wirklich gut funktionierende Kameradschaft sei man schon ein bisschen stolz, so Wedemann. Mit recht.

 

Drage, tw:  Auch die Freiwillige Feuerwehr Drage begann das Jahr wie üblich mit ihrer Jahreshauptversammlung. Ortsbrandmeister Christian Matthies und sein Stellvertreter Benjamin Storbeck luden die Wehr und die Gäste aus Rat und Verwaltung sowie der Kreisfeuerwehr in das Gerätehaus Drage ein.  Auch für die Drager Kameraden und Kameradinnen war das Jahr 2018 ein ereignisreiches. Insgesamt 20 Einsätze hatte sie abzuarbeiten. Darunter 8 Brandeinsätze aber auch diverse Hilfeleistungseinsätze. Hierunter fiel zum Beispiel auch die Rettung einer Kuh aus der Elbe.

Mit 32 aktiven Mitgliedern war die Wehr diesen Anforderungen durchaus gewachsen. Zudem sorgen 13 Jugendfeuerwehrmitglieder und 11 Kindern in der Kinderfeuerwehr dafür, dass die Wehr auch in Zukunft gut aufgestellt ist.

Aber auch außerhalb der Einsätze und Dienste trug die Feuerwehr Drage, wie jedes Jahr, reichlich zum gesellschaftlichen Leben des Ortes bei. Das Traditionsfest „Die Elbe brennt“ hatte ihr 60. Jubiläum und die Wehr feierte dieses mit zahlreichen Besuchern und einem bunten Höhenfeuerwerk. Aber auch das Preisskat & Knobeln sowie das Osterfeuer durften nicht fehlen.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde Drage, Uwe Harden, lobte dieses und bedankte sich in diesem Zuge für die tolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Wehr.

Ehrungen und Beförderungen gab es auch in diesem Jahr für die Drager Kameraden und Kameradinnen. Durchgeführt wurden diese von Samtgemeindebrandmeister Matthias Dittmer zusammen mit seinem Stellvertreter Bernd Block. René Matschiavelli wurde befördert zum Oberlöschmeister und Löschmeister wurde Christian Werner. Außerdem dürfen sich Alina Flögel und Kristin Weichert nun Oberfeuerwehrfrauen nennen. Zum Feuerwehrmann sowie zur Feuerwehrfrau wurden Lukas Wenk, Heiko Ahrens-Wiegel und Saskia Weichert ernannt.

Michael Bulst, stellvertretender Abschnittsleiter Elbe, als Vertreter der Feuerwehr des LK Harburgs und Kerstin Busch Ordnungsamtsleiterin der SG Elbmarsch beglückwünschten die Beförderten und Geehrten und dankten für die nicht selbstverständliche Einsatzbereitschaft.

 

120, das war die Zahl der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Avendorf.
Für insgesamt 120 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Avendorf wurden Waldemar Angermann und Rolf- Dieter Westedt (beide jeweils 60 Jahre) vom Kreisbrandmeister Volker Bellmann mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsens für langjährige Mitgliedschaft geehrt. 120 hat 2019 noch eine andere Bedeutung, wie Ortbrandmeister Ulric Gerner stolz berichtete. 1899 wurde die Freiwillige Feuerwehr Avendorf gegründet und 120 Jahre später ist sie noch immer ein fester Bestandteil im kleinen Dorf an der Elbe. Aus diesem Grund möchten die Avendorfer Kameradinnen und Kameraden ihren 120. Geburtstag mit den anderen Wehren aus der Elbmarsch und der Nachbarschaft feiern.
Am 29. Juni 2019 findet rund um das Avendorfer Gerätehaus der diesjährige Gemeindefeuerwehrtag statt. Der Tag startet mit dem vor 10 Jahren in Avendorf ins Leben gerufenen Frühschoppen für die Alterskameraden, den Leistungswettbewerben am Nachmittag und endet am Abend mit einem Feuerwehrball für Jedermann. Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2018 stellte Gerner fest, dass man zwar „nur“ eine einstellige Einsatzzahl von 4 hatte aber das Augenmerk dafür verstärkt auf die Ausbildung legte. Mit 25 Übungs- und Ausbildungsdiensten und 4 Kreisbereitschaftsübungen hielten sich die Avendorfer Brandschützer auf den aktuellen Stand in Sachen Feuerwehrwissen. Zudem wurden mehrere Kameradinnen und Kameraden zu 10 überörtlichen Ausbildungen auf Kreis- und Landesebene geschickt. Des Weiteren ernannte Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer bei der Jahreshauptversammlung Alexander Behr zum Feuerwehrmann und beförderte Daniela Schoth zur Hauptfeuerwehrfrau.

 

 

Erstmalig eröffnet der neu gewählte Ortsbrandmeister Andre Harenberg die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rönne.In seinem Bericht resümiert er das vergangene Jahr der Rönner Wehr; Mit insgesamt 12 Einsätzen war es ein relativ ruhiges Jahr für die Feuerwehr Rönne. Ich freue mich, dass auch im Einsatzjahr 2018 unser Einsatzfahrzeug bei jedem Einsatz gut besetzt war. Dies zeigt die Einsatzbereitschaft der Rönner Feuerwehr!

In den Einsatz- und Übungsdiensten konnten die Kameraden, inklusive der in der Feuerwehr anfallenden Tätigkeiten, auf gut 2600 Stunden ehrenamtliche Tätigkeiten zurückblicken. Aufgrund ihrer Leistungen konnten dieses Jahr Katharina Voss und Rainer Moed zum Hauptfeuermann/Frau befördert werden, Thies Claasen erhielt die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Kai von Deyn wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Mit einer neuen Tragkraftspritze sowie eines neuen Hydraulikaggregats sorgte die Samtgemeinde Elbmarsch dafür, dass das Fahrzeug der Feuerwehr Rönne auf dem neuesten Stand ist.

Eine Zugabe gab es vom Förderverein der Feuerwehr Rönne. Dieser hat das Fahrzeug mit einer Rundumbeleuchtung sowie einem weit sichtbaren Heckwarnsystem ausgestattet. Gerne, so der erste Vorsitzende des Fördervereins Rainer Moed, stellen wir Mittel für den noch besseren Schutz und die Sicherheit der Kameraden bereit.

 

Tespe, lw:  Einen wahren Wahlmarathon absolvierten die 31 anwesenden Wahlberechtigten Kameradinnen und Kameraden der Tesper Feuerwehr. Gleich zwei neu stellvertretende Ortsbrandmeister galt es in geheimer Wahl zu wählen. Michael Futh, der nunmehr seit 30 Jahren als Stellvertreter der Ortswehr fungierte, tritt nicht mehr für eine weitere Wahl an. Als 1. Stellvertretenden Ortsbrandmeister wählten die Anwesenden Jan Elvers, der mit 18 Stimmen die Wahl gegen René Krumstroh (12 Stimmen) für sich entschied. In der zweiten Wahlrunde konnte dann Krumstroh, als alleiniger Bewerber, die Wahl zum 2. Stellvertretenden Ortsbrandmeister für sich entscheiden. Beide neu Gewählten Stellvertreter werden gemeinsam ab dem 15. März den bisherigen Amtsinhaber ablösen.

In offener Wahl galt es weiterhin das komplette Kommando zu wählen. Bis auf den Kassenwart konnten alle Positionen durch Wiederwahl mit den bisherigen Amtsinhabern besetzt werden. Harry Bayer wird künftig die Finanzen der Wehr verwalten und das Ortskommando als Kassenwart ergänzen.

 33 Einsätze absolvierte die Wehr im vergangenen Jahr. Davon 10 Brandeinsätze und 17 Hilfeleistungen. Sechs Mal stellte sich eine Alarmierung als Fehlalarm aus. Im März übernahmen die Brandschützer kurzerhand einen Einsatz ihrer Nachbarn aus Bütlingen. Diese herhielten ihren Einsatzbefehl zu einem Feuer kurz vor Beginn ihrer eigenen Jahreshauptversammlung. Damit die Bütlinger, wie geplant, ihre Versammlung abhalten konnten sprangen die Tesper Kameraden ein.

Insgesamt 42 aktive Kameradinnen und Kameraden verrichten in Tespe ihren Dienst. Ein ausgewogener und optimal Abgestimmter Aus- und Fortbildungsplan sorgt bei allen Brandschützern für einen gleichbleibend hohen Ausbildungsstand. 16 weitere Kameraden zählt die Altersabteilung. 15  Kinder in der Jugend- und insgesamt 9 Kinder in der Gemeindekinderfeuerwehr, die insgesamt 14 Kinder zählt.

Drennhausen, lw:  Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter den Brandschützern aus der Feuerwehr Drenhausen/Elbstorf. 11 Einsätze galt es im Jahr 2018 abzuleisten. Fünf davon waren Brandeinsätze, drei weitere Hilfeleistungen und drei Brandsicherheitswachdienste unter anderem auf dem Lampionfest in Drage. Ein quer zur L-217 umgestürzter Baum sorgte im Juli für einen längeren Einsatz. Bei mehreren Kleinbränden, zumeist in Drage, unterstützte die Wehr außerdem. Mit ihren 34 aktiven Mitgliedern ist die Wehr nach wie vor gut aufgestellt. Elf Alterskameraden und 91 fördernde Mitglieder zählen ebenso zur Wehr.

Mit einer Reihe an Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen hielten sich die Brandschützer aus Drenhausen auch im abgelaufenen Jahr fit. Zusätzlich nahmen die Kameraden, als Bestandteil des Brandbekämpfungszuges 3, an drei Zugübungen teil.

Elbmarsch, lw:  Das Jahr neigt sich dem Ende zu. In der Führungsriege der Elbmarsch-Feuerwehren hat sich im abgelaufenen Jahr sowohl auf Gemeinde- als auch Ortsebene viel getan. Neue Führungskräfte haben in diesem Jahr die Aufgaben der altgedienten Führungen übernommen, die ihre Positionen und Funktionen zu Gunsten jüngerer Kräfte zur Verfügung stellten. Viele dieser neuen Funktioner konnten sich bereits in diesem oder dem vergangenem Jahr in ihrem Job unter Beweis stellen. So konnte Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer nun auch einige Kameraden für ihre Verdienste befördern. Im festlichen Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier des Gemeindekommandos beförderte Dittmer seinen 1. Stellvertreter Bernd Block zum Oberbrandmeister, seinen 2. Stellvertreter Benjamin Storbeck zum Brandmeister, sowie Andrè Harenberg (Hauptlöschmeister), Cord Marben und Florian, Wedemann  (Oberlöschmeister). Benjamin Pietrucha erhielt eine Beförderung zum Löschmeister. Zu den ersten Gratulanten gehörten dann auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth und Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender Volker Bellmann.

 

Bütlingen, lw:  Große Freude bei der Bütlinger Feuerwehr. Sie konnte jetzt ihr neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF10) in den Dienst stellen. Das HLF löst damit das in die Jahre gekommene LF8 der Wehr ab. Gleichzeitig stellt das neue Fahrzeug in Bütlingen eine echte Neuerung für die Elbmarsch dar. Wurden doch bisher durchgängig reine Löschfahrzeuge für die Wehren angeschafft. Das jetzige Fahrzeug auf MAN-12-Tonnen Fahrgestell wurde von der Firma Schlingmann gebaut und war ursprünglich ein Vorführfahrzeug. Dies ist auch der Grund, warum das Fahrzeug in nur wenigen Monaten beschafft werden konnte. Dauert ein normaler Bestellprozess für so ein Fahrzeug bis zur Fertigstellung doch zu meinst über ein Jahr vom Beschluss der Beschaffung bis zur Auslieferung.

Das Fahrzeug auf Basis eines MAN TGA 13 250 TGM 4mal4 BL Fahrgestell verfügt über zuschaltbaren Allradantrieb. Und ist so bestens für die ländliche Umgebung der Elbmarsch geeignet. Mit der Schlingmann VARIUS Mannschaftskabinenaufbau herrscht genug Platz für eine  Gruppenbesatzung. Insgesamt vier Atemschutzgeräte können zusätzlich in der Mannschaftskabine untergebracht und so bereits während der Anfahrt angelegt werden. Zwei weitere Geräte finden im eigentlichen Geräteaufbau Platz. Dieser ist übrig ausgestattet. Neben Schnellangriffsvorrichtung und einem 1.600 Liter Wasser fassenden Tank, sind in den Geräteräumen zusätzlich ein Hygieneboard und ein hydraulischer Rettungssatz untergebracht. Mit an Bord sind auch ein Atemschutz-Notfallset sowie ein Notfallsatz. Für das richtige Licht an der Einsatzstelle sorgt ein pneumatisch betriebener Lichtmast mit stromsparenden LED-Scheinwerfern.

Drage, lw:  Knapp 60 Jahre steht das in Drage stationierte Feuerwehrboot nun schon im Dienst. Damit sei es vermutlich das älteste, noch im Landkreis Harburg im Dienst befindliche Einsatzfahrzeug, so der Ortsbrandmeister von Drage, Christian Matthies, in seiner Ansprache anlässlich der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr. Bereits 15 Jahre versuche die Wehr Ersatz für das Feuerwehrboot zu bekommen, wurde aber bisher immer wieder vertröstet. Nun, so Matthies weiter, ist es Zeit das schwimmende Einsatzmittel den heutigen Anforderungen der Tide-Elbe, in dem das Boot vornehmlich eingesetzt wird, anzupassen. Auch Uwe Harden, Bürgermeister der Gemeinde Drage und stellvertretender Landrat im Landkreis Harburg, sprach sich nunmehr positiv für eine Ersatzbeschaffung aus. Hier müsse dringend etwas getan werden, so Harden.

Marschacht, lw:  Über Nachwuchs können sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch freuen. 15 Männer und Frauen paukten in den vergangenen vier Wochen allerlei Feuerwehrgrundlagen. Die Feuerwehranwärter/innen lernten die Grundlagen der Brandbekämpfung genauso wie die richtige Vorgehensweise bei einer technischen Hilfeleistung. Grundlagen in Physik und Chemie, sowie die Organisation Feuerwehr standen außerdem auf dem Lehrplan. Mit einer Prüfung endete der Lehrgang nun. Michael Bulst, stllv. Abschnittsleiter Elbe und der stllv. Kreisausbildungsleiter Michael Gade nahmen persönlich die Prüfung ab. Diese gliederte sich in einen praktischen und theoretischen Teil. Alle Teilnehmer konnten hierbei mit ihren Leistungen überzeugen und bestanden so den ersten Teil der Truppmannausbildung. Nun folgt die Standortausbildung in den Wehren.

Hunden, lw: Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter der Feuerwehr Hunden. Lediglich neun Einsätze waren abzuleisten. Zu zwei Brand- und drei Hilfeleistungseinsätzen rückten die 41 aktiven Mitglieder aus. Drei weitere Einsätze fallen unter die Kategorie „sonstige“.

Einen überaus wichtigen Beitrag leistet die Feuerwehr für die Dorfgemeinschaft des Marschdorfes. So organisierten die Brandschützer drei Blutspendetermine im Gerätehaus der Wehr. Nicht mehr weg zu denken ist auch der alljährliche Frühjahresputz in Hunden, Mover und Fahrenholz, bei dem zusammen mit der Bevölkerung die Natur von reichlich Müll befreit wird.

Besonders freuten sich die 23 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und 13 Kinder in der Kinderfeuerwehr über das neue Manschaftstransportfahrzeug, dass im vergangenen Jahr in den Dienst gestellt wurde. Auch ein neues Rolltor gab es für den Stellplatz des Einsatzfahrzeuges.

Befördert wurden: Lars Basiel (Löschmeister), Ulf Matthies (1. Hauptfeuerwehrmann) und Carolin Basiel (Hauptfeuerwehrfrau). Felix Fuchs, Niklas Marben und Tobias Möller wurden zum Feuerwehrmann ernannt.

Auch in diesem Jahr werden durch die Feuerwehr Hunden wieder Blutspendetermine angeboten. Der erste Termin ist bereits am 19. Mai im Gerätehaus.