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Schwinde, lw: Insgesamt war es ein etwas ruhigeres Jahr im Vergleich zu den Vorangegangenen. Das stellte jetzt Ortsbrandmeister Florian Wedemann auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schwinde/Stove fest. Damit bestätigt sich einmal mehr das Gesamtbild der Elbmarsch Feuerwehren, die 2019 als allgemein ruhig empfanden. Für die Schwinder bedeutet dass konkret, das sie zu insgesamt 15 Einsätzen ausrückten. Dazu zählen vier Brandeinsätze, sowie sechs Hilfeleistungen. Drei Mal gab es einen Fehlalarm und zwei Brandsicherheitswachdienste wurden absolviert. Hochgerechnet hat die Wehr so über 4500 Stunden aktiven, ehrenamtlichen  Dienst geleistet.

Drage, lw: Arbeitsreich ging es für die Drager Blauröcke im vergangenen Jahr zu. Zwar hielten sich die abzuleistenden Einsätze in Grenzen, jedoch organisierten die Drager Feuerwehrleute gleich zwei Großevents innerhalb einer Woche.

Während das alljährliche Lampionfest im Augúst bereits ein Selbstgänger und bewährt durchorganisiert ist, veranstaltete die Feuerwehr Drage im abgelaufenen Jahr gleich noch den Kreisfeuerwehrtag auf dem Festplatz hinterm Deich. Nichts was die Retter jedoch aus der Ruhe gebracht hat. So fand auch Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender, Volker Bellmann, durchweg positive Worte in seinem Grußwort.

Drennhausen, lw: Ruhig ging es zu im abgelaufenen Jahr in der Feuerwehr Drennhausen/Elbstorf. Das verkündete jetzt Ortsbrandmeister Volker Rosenberg auf der nun abgehaltenen Jahreshauptversammlung. Ausrücken musste die Wehr lediglich zu einer technischen Hilfeleistung. Dazu gesellt sich noch eine Umzugsbegleitung. Kein Grund jedoch für die 37 aktiven Kameraden und Kameradinnen nachlässig zu werden. Regelmäßige Aus- und Fortbildungen standen dabei genauso auf dem Plan, wie örtliche Übungen und Weiterbildungen. Der gute Ausbildungsstand der Wehr spiegelt sich ebenfalls in der aktiven Wettbewerbsgruppe wider. Seit Jahren ist die Mannschaft immer wieder auf den ersten Plätzen auf den Gemeinde-, Kreis- und Bezirksleistungsvergleichen zu finden. So auch in diesem Jahr. Als Gemeindesieger und mit einem guten achten Platz auf Kreisebene lieferte die Gruppe gewohnt gute Leistungen ab.

 

Elbmarsch/Avendorf, lw: Insgesamt sechs Gruppen traten beim diesjährigen Leistungsvergleich der Elbmarschfeuerwehren in Avendorf an. Die Avendorfer Feuerwehr hatte ihr 120-jähriges Jubiläum zum Anlass genommen und den diesjährigen Gemeindefeuerwehrtag, sowie auch den Gemeindejugendfeuerwehrtag organisiert und ausgerichtet. Dabei haben sich die Avendorfer Blauröcke nicht lumpen lassen und ein ordentliches Festprogramm auf die Beine gestellt.

Wie in jedem Jahr starte das Gemeindeevent bereits am Morgen mit einem Frühshoppen der Alterskameraden sämtlicher Ortsfeuerwehren. In diesem Rahmen wurden auch gleich zwei neue Fahrzeuge der Avendorfer Feuerwehr in den Dienst gestellt. Siehe hierzu gesonderten Bericht. Mit dem Start der Leistungsvergleiche der Aktiven Wettbewerbsgruppen, sowie der Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr füllten sich auch die jeweiligen Wettbewerbsbahnen mit Leben. Am Ende des Tages konnte es natürlich nur einen Sieger geben. Bei den aktiven Kameraden zeigte die Gruppe aus Drennhausen/Elbstorf die besten Leistungen und konnte sich so eine Qualifizierung für den Kreiswettbewerb im August in Drage sichern. Gefolgt wurde die Gruppe von den Gruppen aus Schwinde/Stove (zweiter Platz) und Avendorf (dritter Platz). Da zusätzlich zwei weitere Gruppen an dem Leistungsvergleich teilnahmen, wurden die Ergebnisse ebenfalls für einen Pokalwettbewerb herangezogen. Hier konnte sich die Gruppe Todtglüsingen auf den zweiten Platz hinter Drennhausen/Elbstorf durchsetzen. Die Gruppe der Ortsnachbarn aus Artlenburg (LK Lüneburg) belegte hier den fünften Platz.

gi Tönnhausen. Alarm für die Feuerwehren Tönnhausen und Hunden am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr. In einem Wohnhaus, das abgerissen werden soll, hatte Tönnhausens Ortsbrandmeister Jens-Peter Wreide eine Alarmübung vorbereitetet. Die angenommen Lage: In dem Haus ist im Wohnzimmer im Erdgeschoss ein Feuer ausgebrochen. Durch die starke Rauchentwicklung sind in dem Gebäude fünf Personen gefährdet, die durch Pupen und Mitglieder der Tönnhäuser Jugendwehr dargestellt wurden. Von der zuerst an der vermeintlichen Brandstelle eintreffende Wehr Tönnhausen war neben der Brandbekämpfung die oberste Priorität die Menschenrettung. Unter Atemschutz drang ein Trupp in das Haus vor und begann mit der Suche nach den vermissten Personen. Gleichzeitig wurde von weiteren Einsatzkräften eine Löschwasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut. Auch die Feuerwehr Hunden war jetzt eingetroffen und unterstütze mit einem weiteren Atemschutztrupp die Menschenrettung. Weiterhin wurde von einem Löschwasserbrunnen eine weitere Löschwasserversorgung hergestellt. Besonders das Auffinden der Personen in dem verschachtelten Haus gestaltete sich schwierig. Jeder Raum, vom Keller bis zum ersten Obergeschoss, musste abgesucht werden. Bereits nach kurzer Zeit waren alle Personen gefunden. Die Rettung der im Obergeschoss befindlichen Person erfolgte über die Steckleiter, die seitlich am Gebäude von den Feuerwehrleuten in Stellung gebracht wurde. Auch die Brandbekämpfung von außen wurde von der Hundener Wehr mit mehreren Strahlrohren jetzt vorgenommen. Da die Dämmerung einsetzte, wurde zusätzlich die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Nach dem alle Personen gefunden wurden und die Brandbekämpfung eingeleitet war, konnte Ortsbrandmeister Wreide die Übung für beendet erklären. Aufmerksame Beobachter der Übung waren neben Tönnhausens Ortsbrandmeister Jens-Peter Wreide auch der Gemeindebrandmeister der Gemeinde Elbmarsch Matthias Dittmer, Hundens Ortsbrandmeister Cord Marben und Winsens Stadtausbildungsleiter Mattias Scheibner. Am Ende der Übung konnte von allen Beobachtern ein durchaus positives Resümee gezogen werden. Geprobt werden sollte nicht nur die Menscherrettung und Brandbekämpfung, sondern auch die Dokumentation an der Einsatzstelle. Das Zusammenspiel der beiden Wehren  aus der Stadt Winsen und der Gemeinde Elbmarsch habe hervorragend geklappt und man ist für den Ernstfall gerüstet. Ortsbrandmeister Wreide dankte dem Eigentümer des Hauses Soren Jülich dafür, dass er das  Gebäude, sowie sein Grundstück für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

 

Elbmarsch, lw: Freude bei den Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch. Sie können sich wieder über Nachwuchs in den Wehren freuen. Insgesamt 15 Feuerwehrmänner und –frauen nahmen einen Monat lang am ersten Teil der Truppmannausbildung teil. Nun war es Zeit das gelernte in einer Abschlussprüfung unter Beweis zu stellen. Der stellvertretende Abschnittsleiter Elbe, Michael Bulst und der stellvertretende Kreisausbildungsleiter Michael Gade nahmen persönlich die Prüfung der Teilnehmer ab. Alle 15 Teilnehmer bestanden die Prüfung und gehen nun als Feuerwehrmann/frau-Anwärter(in) in die Ortswehren um dort den zweiten Teil ihrer Truppmannausbildung zu absolvieren.

Doch bevor es nun soweit war stand jedoch viel Stoff zum lernen an. Die Grundlagen der Brandbekämpfung, Arbeiten innerhalb einer Gruppe, Bedingungen einer Verbrennung, aber auch Gesetze, Verordnungen und Vorschriften standen auf dem Lehrplan, ebenso wie der Umgang mit technischem Gerät zur Hilfeleistung.

Schließlich jedoch hat sich die einen Monat andauernde Ausbildung ausgezahlt. Und die Feuerwehren freuen sich über den neusten Nachwuchs in ihren Reihen.

 

Hunden, lw: Eher ruhig erging es der Feuerwehr Hunden im abgelaufenen Jahr. Die Brandschützer rückten zu einem Kleinbrand und einem umgestürzten Baum aus. Für die 48 aktiven Mitglieder jedoch kein Grund sich auszuruhen. Fest verankert in der örtlichen Gemeinschaft, trug die Wehr auch 2018 maßgeblich zu einem harmonischen Dorfleben bei. Unter anderem organisiert die Wehr seit langer Zeit den Umwelttag im Ort, 2019 steht hier bereits der 25. Umwelttag an. Ferner bildeten sich zahlreiche Mitglieder bei Aus- und Fortbildungen, sowie Lehrgängen fort, um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

 

Bütlingen, lw: Große Freude gab es im letzten Jahr bei der Feuerwehr Bütlingen. Im Mai konnte diese ein neues HLF10 in den Dienst stellen. Das Fahrzeug löst das in die Jahre gekommene LF8 der Wehr ab und gilt schon jetzt als Zukunftsweisend für künftige Ersatzbeschaffungen in der Elbmarsch, ist auch Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer überzeugt. Dabei konnte die Feuerwehr Bütlingen auf ein Vorführfahrzeug der Firma Schlingmann zurückgreifen und hier noch einmal kräftig sparen.

Feuerwehr funktioniert in Bütlingen. Das machen nicht zu Letzt die 386 Jahre Treue zur Wehr deutlich die die 10 an diesem Tag geehrten Mitglieder aufweisen konnten. Sven Wolkau, als stellvertretender Kreisbrandmeister, konnte die Ehrungen vornehmen. Besonders beachtlich hierbei die Ehrung von Erich Ernst, der 1949, als damals 19 jähriger, in die Wehr eintrat. Er wurde für stolze 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ernst, der länger Mitglied der Feuerwehr ist als die meisten Anwesenden der diesjährigen Jahreshauptversammlung alt sind, nahm seine Ehrung stolz persönlich in Empfang. Weitere Ehrungen gab es für Holger Gerstenkorn, Eckhardt Wiegel sowie Peter Wiegel für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Andreas Suhr und Norbert Wolter wurden zudem für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Marschacht, lw: Einen umfangreichen Jahresbericht konnte Ortsbrandmeister Gerrit Krepinsky auf seiner ersten Jahreshauptversammlung im Amt als Ortsbrandmeister vortragen. Krepinsky berichtete den 42 anwesenden aktiven Kameraden, sowie Gästen aus der Altersabteilung und einigen fördernden Mitgliedern von den Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. So absolvierte die Wehr insgesamt 35 Einsätze. Davon acht Brand- und 19 Hilfeleistungseinsätze. Dreimal gab es einen Fehlalarm und fünf weitere Einsätze fallen in die Kategorie „sonstige“ zu denen beispielsweise Brandsicherheitswachdienste im Rahmen von Veranstaltungen zählen. Hierzu zählten Einsätze auf der Elbe, etwa als ein Binnenschiff im Bereich Drage auf Grund lief ebenso, wie ein Garagenbrand oder auch mal eine brennende Mülltonne.

Insgesamt zählt die Wehr 53 aktive Kameraden und Kameradinnen. Die 42 jetzt anwesenden Mitglieder hatten auf dieser Versammlung die Aufgabe einen stellvertretenden Ortsbrandmeister für die nächsten 6 Jahre zu wählen. Wenig überraschend war sich die Wehr einig dem bisherigen Amtsinhaber, Hartmut Flindt, auch weiterhin ihr Vertrauen zu schenken. Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer leitete die geheime Wahl und freute sich über das klare Votum für Flindt.

Oldershausen, yb. Ortsbrandmeister Kai Corbelin blickte bei der vergangenen Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonderes Highlight: Die Oldershausener Brandschützer richteten im vergangenen Jahr den Gemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Elbmarsch aus. Dort konnte der Gastgeber nicht nur bei der Organisation überzeugen. Auch auf feuerwehrspezifischer Ebene glänzte die Wettbewerbsgruppe aus Oldershausen, die den Gemeindewettbewerb als Sieger beenden konnte

Im Bereich der Einsatzzahlen kam man mit neun Einsätzen (drei Brandeinsätze, sechs TH-Einsätze) auf drei weniger als im Vorjahr. Besonders in Erinnerung blieb dabei das Unwetter an Christi Himmelfahrt. Dort mussten die Oldershausener an etlichen Einsatzstellen im Ort tätig werden. Neben den Einsätzen hielt sich die Einsatzabteilung bei Übungsdiensten, u. A. im Bereich des Brandbekämpfungszuges B3, für weitere Ernstfälle fit. Zudem bildeten sich einige Kameradinnen und Kameraden bei Lehrgängen auf Landes- und Kreisebene weiter. Zum Abschluss seines Berichtes durfte der Ortsbrandmeister noch die Vorstellung dreier Feuerwehrfrauen-Anwärterinnen vornehmen: Larissa Corbelin, Hannah Schlicht und Mirja Winterberg kommen aus der eigenen Nachwuchsabteilung und wurden im Rahmen der Versammlung offiziell in die Einsatzabteilung aufgenommen.

 

Stove, lw:  Wohl eine der stärksten Einsatzabteilung der Feuerwehren in der Elbmarsch verbirgt sich hinter der Feuerwehr Schwinde/Stove. Zumindest wenn man die Mitgliederzahlen der Wehr hört. 53 aktive Mitglieder zählt die Einsatzabteilung, erläuterte Florian Wedemann auf seiner ersten Jahreshauptversammlung als Ortsbrandmeister. Für Wedemann eine Premiere. Er übernahm erst im letzten Jahr die Wehr. Das sei ihm jedoch nicht schwer gefallen, so Wedemann. Haben er und sein Stellvertreter Christoph Meinke doch eine vorbildliche und gut funktionierende Wehr aus den Händen ihrer Amtsvorgänger übernommen. Da drauf und auf eine wirklich gut funktionierende Kameradschaft sei man schon ein bisschen stolz, so Wedemann. Mit recht.