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Drage, lw: Mi einem neuen, einheitlichen Look präsentiert sich künftig die Jugendfeuerwehr Drage. Die Firma PROWIN, vertreten durch Katja Matthies aus Drage, spendierte den künftigen Brandschützern insgesamt 30 Sportshirts. Damit kann sich die Jugendfeuerwehr unter der Führung von Jugendwart René Matschiavelli (2.v.r) auf künftigen  Sport- und Freizeitaktivitäten nun in einem einheitlichen Outfit präsentieren. „Die Sportshirts tragen positiv zu dem Gemeinschaftsgefühl der Gruppe bei“, freut sich auch Ortsbrandmeister Christian Matthies (1.v.r), der selbst lange Zeit Jungendwart der Wehr war.

 

Drennhausen, lw: Fünf vermisste Personen, darunter auch Kinder und ein ausgedehnter Brand im Kindergarten Drennhausen. So gestaltete sich die Ausgangslage einer jüngst angesetzten Übung des Kreisbereitschaftszuges „Brandbekämpfung 3“. Als Übungsobjekt diente hierzu der Kindergarten Drennhausen. Besonderes Augenmerk lag für die Teilnehmer neben der Menschenrettung in den unbekannten Räumlichkeiten auf einer ausreichenden Wasserversorgung. Im Rahmen der Übung sollte festgestellt werden, ob die vorhandenen Wasserentnahmestellen für den Schutz dieses besonderen Objektes ausreichend sind.

Schwinde, lw: Er hat schon einen festen Platz im Saisonkalender der Wettbewerbsgruppen. Der Übungswettbewerb in der Elbmarsch, ausgerichtet von der Feuerwehr Schwinde/Stove. Rechtzeitig zum Saisonbeginn treten die Gruppen zu ersten Mal an um ihr Können zu testen. In diesem Jahr nutzten acht Gruppen der Elbmarscher Brandschützer die Gelegenheit letzte Fehler aufzuspüren und diese noch vor dem ersten offiziellen Wettbewerb abzustellen.

Elbmarsch/Avendorf, lw: Das auch die Feuerwehr Führungskräfte sich regelmäßig weiterbilden müssen, ist für die Orts- und Gemeindebrandmeister, sowie Gruppen- und Zugführer der Elbmarsch nichts neues. Sie treffen sich regelmäßig zu ganztägigen Seminaren mit immer wechselnden Inhalten.

In diesem Jahr hatte Gemeindebrandmeister frank Hupertz wieder für informative Vorträge gesorgt.

Christian Pietras von der Polizeidirektion Hannover referierte zu Beginn über das Thema „Erkennen und Prävention von kriminellen Handlungen am Einsatzort“. Pietras gab dabei einen umfangreichen Einblick in die Arbeit eines Brandermittlers. Er gab dabei wertvolle Tipps, wie Einsatzkräfte am Einsatzort schon während der Brandbekämpfung Gefahren, beispielsweise durch Sprengstoff oder Komponenten zur Herstellung von Bomben, etc., erkennen können. Das Erkennen von Spuren, die Aufschluss über die Brandentstehung geben und die Weitergabe dieser an die Brandermittler können wertvolle Informationen für die spätere Ermittlungsarbeit sein.

Hunden, lw: Wahlen standen auf der Tagesordnung der Feuerwehr Hunden, anlässlich der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kuhl in Hunden. Ende März endet die Amtszeit des amtierenden Ortsbrandmeisters Klaus-Peter Peters. Peters, der viele Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister die Geschicke der Wehr mit lenkte, übernahm vor sechs Jahren die Führung der Feuerwehr Hunden. Nun stellte Peters sein Amt zu Gunsten eines jüngeren Kameraden zur Verfügung. Wer dies sein soll, da waren sich alle Anwesenden einig. In geheimer Wahl und unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Frank Hupertz wählte sie einstimmig Cord Marben aus Hunden. Marbens Vertretung wird weiterhin Jan Reimers übernehmen, der für eine weitere Amtszeit zum Stellvertreter gewählt wurde.

Bütlingen, lw: Besonders stark zeigte sich die Wettbewerbsgruppe der Bütlinger Wehr im vergangenen Jahr. Mit vollem Elan stürzte sich die Gruppe Anfang 2016 in die Wettbewerbssaison. Und das mit Erfolg. Schon beim Gemeindefeuerwehrtag sicherte sie sich den ersten Platz. Weiter ging es mit einem ersten Platz auf dem Kreisfeuerwehrtag. Qualifiziert für den Bezirkswettbewerb in Klein Meckelsen lieferte die Gruppe auch hier einen passablem sechsten Platz ab und sicherte sich so nicht nur die silberne Leistungsspange, sondern auch einen Startplatz für den Landesentscheid im kommenden Jahr. Um die Saison abzurunden, folgte der Titel Kreismeister und ein guter zweier Platz beim ausgeloben Kreiscup.

Auf frische Kräfte aus der eigenen Nachwuchsabteilung kann jetzt die Feuerwehr Oldershausen setzen. Das kam auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung im Oldershausener “Harms Hus” heraus. Fünf Jugendliche wechselten aus der eigenen Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung, so Ortsbrandmeister Kai Corbelin.

Somit verfügt die FF Oldershausen nun über 38 Mitglieder der Einsatzabteilung, 16 Jugendfeuerwehrmitglieder, 19 Spielleute, sowie 36 Mitglieder im Förderverein.

Außerhalb der Übungsdiensten, beteiligte sich die Feuerwehr Oldershausen wieder an der dörflichen Gemeinschaft: Neben dem Osterfeuer veranstalte die Wehr weitere Aktivitäten für die Bürger des Ortes, bspw. das über die Ortsgrenzen bekannte jährliche Sommerfest.

Einen leichten Anstieg in der Einsatzstatistik verbuchte Corbelin in seinem Bericht: Im letzten Jahr sind die Oldershausener zu zwölf Einsätzen ausgerückt, darunter ein Unratbrand an der K81, sowie ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 404 mit zwei Verletzten.

Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth dankte in seiner Gastrede den Kameraden für die Einsatzbereitschaft. Das Ehrenamt sei nicht hoch genug einzuschätzen, so Roth. Daher konnte er bekanntgeben, dass in diesem Jahr besonderes in die persönliche Schutzausrüstung der Atemschutzgeräteträger investiert werde.

Besonderes Augenmerk legte der Abschnittsleiter Elbe, Torsten Lorenzen, in seinem Grußwort auf den Gewerbepark: Er habe die Anforderungen für die Oldershausener Wehr erhöht, sieht aber die Kameraden gut vorbereitet auf etwaige Einsätze dort. Stellvertretend für den Kreisbrandmeister durfte Lorenzen dann Alfred Dittmer für 40 Jahre im aktiven Dienst ehren. Außerdem beförderte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Rolf Ahrens-Wiegel Peter Wenke und Yannik Brunke in den Rang des Hauptfeuerwehrmannes.

Marschacht, lw: Insgesamt 42 Einsätze hatte die Feuerwehr Marschacht im vergangenem Jahr abzuarbeiten. 16 Mal rückte die Wehr zu Bränden aus. 26 Mal galt es technische Hilfe zu leisten. So löschten die 53 aktiven Mitglieder einen brennenden Schuppen in Drage, einen Küchenbrand in Krümse und mehrere Kleinbrände im gesamten Gebiet der Samtgemeinde. Vier Mal musste die Wehr zu Personenrettung mit dem Boot auf die Elbe ausrücken. Hierunter war auch ein Einsatz inmitten tiefster Nacht, bei dem insgesamt drei Personen in alkoholisiertem Zustand die Elbe in Richtung Geesthacht durchschwimmen wollten. Nur zwei Personen kamen am anderen Ufer an. Ein Großeinsatz mit Kräften aus dem gesamten Kreisgebiet brachte zunächst keinen Erfolg, bis die dritte Person unversehrt am Ufer aufgefunden wurde.  Auch 2016 gehörten havarierte Sportboote zu den Einsätzen der Marschachter Wehr. Weitere Hilfeleistungen waren z.B. nach Stürmen im Gemeindegebiet nötig. Alles in allem leistete die Wehr 897 Einsatzstunden.

Schwinde, lw: Fit, Digital und Erfolgreich. Mit diesen Worten eröffnete Ortsbrandmeister Holger Kloodt die diesjährige Hauptversammlung der Wehr.

Kloodt nahm damit Bezug auf das vergangene, sowie das kommende Jahr. Personell ist die Wehr mit ihren 49 aktiven Mitgliedern gut aufgestellt und somit fit für die kommenden Herausforderungen, so Kloodt in seinem Jahresbericht. Zu den aktiven Kameraden gesellen sich weitere 14 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und acht Kinder in der Kinderfeuerwehr. Die Altersabteilung zählt weitere 15 Kameraden.

Digital startet die Wehr in die Zukunft. Damit spielte Kloodt auf den jüngst online geschalteten Internetauftritt der Feuerwehr Schwinde/Stove an, den er stolz auf der Versammlung seinen Kameradinnen und Kameraden präsentierte. Damit sei man auch in der immer wichtiger werdenden, digitalen Welt künftig präsent, so Kloodt weiter.

Drage, lw: Anspruchsvolle Einsätze hatte die Feuerwehr Drage im vergangenem Jahr abzuarbeiten. Das ging jetzt aus dem Jahresbericht von Ortsbrandmeister Christian Matthies, anlässlich der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr, hervor. Neben dem Brand eines massiven Gartenhauses, in unmittelbarer Nähe mehrerer Wohnhäuser, rückte die Wehr zu einem Verkehrsunfall im Ort aus. Wie sich dabei heraus stellte waren insgesamt vier Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Sieben Verletzte Personen waren zu versorgen. Zusammen mit einem Großaufgebot an Rettungskräften des Rettungsdienstes leistete die Wehr hier erste Hilfe, sicherte die Einsatzstelle und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Anfang September dann ein besonders ekliger Einsatz für die Brandschützer. In der Neetze, nahe Oldershausen, hatten Passanten Schaffelle und Schlachtabfälle dem Ortnungsamt gemeldet. Die Feuerwehr Drage rückte mit ihrem Boot zur Bergung an. Von insgesamt 10 Tieren fischten die Kameraden Felle, Schafsköpfe und Gedärme aus der Neetze. Insgesamt rückte die Wehr zu zehn Einsätzen aus und bereitete sich darauf mit zahlreichen Übungs- und Weiterbildungsveranstaltungen vor.

 

Zu insgesamt 14 Einsätzen wurden die Kameradinnen und Kameraden der Avendorfer Feuerwehr im letzten Jahr gerufen. Dieses berichtete Ortsbrandmeister Ulric Gerner bei der im Januar stattgefunden Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Avendorf.

Bei den Einsätzen handelte es sich um einen Brandeinsatz, elf Technische Hilfeleistungen und zwei Umzugsbegleitungen. Von „Notfall Tür verschlossen“ über „Tragehilfe Rettungsdienst“ bis hin zu „Unwetterschaden, Baum auf Fahrzeug, Personen eingeklemmt“ waren die unterschiedlichsten Aufgaben zu bewältigen.

Seit einem guten Jahr ist die Freiwillige Feuerwehr Avendorf nun im Besitz eines Feuerwehrbootes (Typ RTB2). In ca. 350 Arbeitsstunden Eigenleistung wurde das Boot für den Einsatz auf der Elbe instandgesetzt. Um ein Boot dieser Größe fahren zu dürfen, benötigt man einen Bootsführerschein und so entschieden sich mehrere Kameradinnen und Kameraden, diesen auf eigene Kosten zu erlangen.

Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth, sowie Gemeindebürgermeister Karl- Heinz Kornberger dankten den Kameradinnen und Kameraden für ihre Arbeit und der stetigen Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr. Rolf Roth lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung. „Absprachen werden eingehalten und schnell umgesetzt“, so Roth.

Die Avendorfer Wehr zählt zurzeit 36 aktive Kameradinnen und Kameraden, 14 Kameraden in der Altersabteilung und 55 Fördernde Mitglieder. Der stellv. Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst hatte an diesem Abend die freudige Aufgabe, den  Kameraden  Ralf Lassen für 40 Jahre Mitgliedschaft  in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Feuerwehr zu ehren. Zudem wurden Eva Stock und Jeannine Riemke zu Hauptfeuerwehrfrauen vom stellv. Gemeindebrandmeister Rolf Ahrens- Wiegel befördert.